Vorteile der Meditation: Selbstheilung von Körper und Geist
Es gibt eine – in diversen Studien nachgewiesene – starke Verbindung von Psyche und Selbstheilung. Befinden wir uns in einem seelischen Tal und denken negativ und vielleicht sogar zerstörerisch, hat das unmittelbare Auswirkungen auf unsere Selbstheilungskräfte. Mit Hilfe von meditativen Entspannungstechniken können wir unsere innere Balance wiederherstellen und die Selbstheilung aktivieren.
Hier einige Beispiele:
Meditation hat einen vorbeugenden und regenerativen Einfluss bei psychischen Krankheiten. Menschen, die jeden Tag für eine gewisse Zeit in den Zustand der tiefsten Ruhe versinken, sind besser geschützt vor Depressionen und Angstzuständen beziehungsweise können diese mit Hilfe der Meditation leichter bewältigen oder gar heilen.
Ein weiterer Vorteil vom täglichen Meditieren kann die Reduktion von chronischen Schmerzen sein. Studien belegen, dass Menschen, die sich in einer achtsamen Meditation bewusst dem Schmerz zuwenden, einen geringeren Leidensdruck empfinden. Der Schmerz wird durch die genaue Betrachtung anders und nicht so belastend wahrgenommen.
Die Kraft der Selbstheilung macht sich auch in der Konzentrationsfähigkeit bemerkbar. Mit Hilfe einer regelmäßig angewendeten Achtsamkeitsmeditation kann der Hippocampus (dieser Bereich im Gehirn ist für die Gedächtnisleistung verantwortlich) wieder wachsen. Das Ergebnis: die kognitive Potential kann sich besser entfalten. Konzentrationsleistung und Wahrnehmung sind ausgeprägter, als vor der Meditation.
Können Selbstheilungskräfte durch Meditation aktiviert werden?
Selbstheilungskräfte lassen sich durch verschiedene Techniken aktivieren. Zu den bewährten Methoden zählt das Mental-Training, wie zum Beispiel die Autosuggestion, die Imagination oder die Visualisierung. Ebenso ist ausreichend und tiefer Schlaf ein probates Mittel. In dem Fall werden nämlich Deine in Dir ruhenden Mediziner wach. Sie unterstützen Deinem Organismus bei der Selbstheilung oder bei der Entwicklung präventiver Maßnahmen gegen psychische oder körperliche Probleme.
Eine weitere sehr wirksame Anwendung ist die Meditation. Insbesondere der transzendentalen Meditation wird eine überaus selbstheilende Wirkung zugeschrieben.
Folgende Metapher soll das verdeutlichen.
Stell Dir einfach mal sinnbildlich vor, Du bist aufgebaut, wie eine schöne Kommode mit vielen Schubladen.
Morgens, wenn Du aufwachst, enthalten die Schubladen keinerlei Inhalt. Das ändert sich aber im Laufe des Tages. Du erlebst viel – beruflich und privat. Und mit Deinen Erlebnissen füllen sich die Schubladen langsam aber stetig mit Empfindungen, Eindrücken, Emotionen und Gefühlen. Ängste und Stress werden ebenso in den Schubladen abgelegt, wie Freude und Glück.
Am Ende des Tages – manchmal aber auch schon vorher – sind sämtliche Schubladen randvoll gefüllt. In dem Fall bist Du nicht mehr aufnahmefähig. Das Nervenkostüm ist reif für die Insel und benötigt dringend Ruhe, damit es am nächsten Tag wieder funktioniert und seine ganze Leistung erbringen kann.
Nun müssen die Schubladen wieder geleert werden. Unser Körper macht das in der Regel während des Schlafes. Daher ist eine gute Nachtruhe auch so wichtig. Gerade in der heutigen Zeit ist es aber nicht immer möglich die Schubladen – mit den sich darin enthaltenen Dingen – im Schlaf zu reinigen. Besonders belastende Vorfälle, die uns nachhaltig beschäftigen, sind sehr hartnäckig.
Mit Hilfe der transzendentalen Meditation, die Du am besten morgens und abends für jeweils 20 Minuten praktizierst, gelangt der Körper allerdings in einen Zustand tiefster Entspannung. Jetzt können sich die Selbstheilungskräfte entwickeln und Stress, Ängste oder körperliche Blockaden lösen. Die Schubladen sind nach dem Reinigungsprozess wieder leer und Gelassenheit und Ruhe kehren ein.